Ab dem 14.09.2015 war die Iuk-Gruppe Wiesbaden bei der Koordination der Flüchtlingshilfe im Einsatz. Drei Wochen lang unterstütze die Gruppe den Stab durch den 24/7 betrieb der IuK-zentrale. 17 Kameraden leisteten dabei insgesamt 748 Stunden Dienst. In der weiteren Zeit bis zum 16.12. war die Gruppe im „Stand by“ Modus. Der Grund dafür war die Gewährleistung einer schnellen Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft im Bedarfsfall. Mitte Dezember konnte die Iuk-Gruppe nun aber auch diesen Einsatz beenden.
02/2015 Einsatz: Großeinsatz durch Kellerbrand
Feuerwehr-Wiesbaden.de
vom 13.07.2015
Von Feuerwehr Wiesbaden
Großeinsatz durch Kellerbrand
Die circa 100 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, freiwilliger Feuerwehr gelang es nach zwei Stunden den nur schwer zugänglichen Kellerbereich zu löschen. In dieser Zeit wurden die Bewohner aufgefordert in Ihren rauchfreien und sicheren Wohnungen zu verbleiben. Unterstütz wurde die Einsatzkräfte durch den Rettungsdienst in Wiesbaden.Im Verlauf des Einsatzes wurde eine Feuerwehrfrau leicht verletzt und zunächst rettungsdienstlich versorgt. Die IuK Gruppe war mit einem Einsatzleitwagen 2 und dem Gerätewagen IuK vor Ort. Nach etwa 4 Stunden war der Einsatz für die 9 Helfer der Gruppe beendet.Über die Brandursache kann zurzeit noch keine Angabe gemacht werden die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Ausbildungsbiwak 2015 in Stetten
„Übungsleitstelle Stetten für den Stetten 1/11 kommen“
Diese Worte erklangen des öfteren in der Übungsleitstelle der Kaserne in Stetten am kalten Markt. Der „Stetten 1/11“, bei dem es sich eigentlich um den „Florian Wiesbaden 2/11-2“ handelt, war der Einsatzleitwagen der Zugübungen bei dem diesjährigen Ausbildungsbiwak vom 14. Mai bis 16. Mai 2015.
Neben der IuK-Gruppe aus Wiesbaden machten sich rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren Blaubeuren, Blumberg, Friedberg, Gelnhausen, Grossbettlingen, Kieselbronn, Mühlacker, Remchingen, Vaihingen/Enz, Neu-Ulm, sowie Helfer des THW Villingen- Schwenningen auf den Weg nach Stetten. Ziel der Ausbildung war es die Vorgehensweise bei schwierigen Einsätzen zu optimieren.
Hierfür gab es Stationsausbildungen, bei denen zum Beispiel der Umgang mit Schlauchpaketen zu einem optimierten Schlauchmanagement geübt wurde. Der vielleicht spannendste Teil der Ausbildung waren die Zugübungen. Neben Unfällen mit Gefahrgut und einer brennenden Kita mit vermissten Personen gab es noch einige weitere Einsätze, die den Einsatzkräften immer wieder volle Konzentration abverlangten.
Wie bei den Freiwilligen Feuerwehren wurde auch die Ausbildung der IuK in 3 Stationen eingeteilt.
Station 1 war die Leitstelle und der ELW1
Die Leitstelle nahm die Einsätze von der Übungsleitung entgegen und alarmierte die zuständigen Fahrzeuge. Weitere Aufgaben waren die Dokumentation mit der Stabssoftware „CENARIO ilias“, die Übermittlung von Stoffinformationen bei Gefahrstoffunfällen an Hand der UN-Nummer und die Funkführung während des kompletten Ausbildungszeitraums.
Im ELW1 wurde die Funktion des Fahrers (zugleich Leitungsassistent) von einem IuK- Mitglied gestellt. Die Aufgaben hier waren neben dem Fahren des Fahrzeuges, die Kommunikation an der Einsatzstelle zwischen Leitstelle, dem Zugführer und den Gruppenführern vor Ort. Eine Einsatzdokumentation vor Ort zählt hierbei ebenfalls zum Aufgabenbereich.
Station 2 war der ELW2
Die Ausbildung mit dem ELW2 befasste sich hauptsächlich mit den zahlreichen Features, die das Fahrzeug liefert. Hierzu zählen der Umgang mit der Computer-Infrastruktur des Fahrzeuges, die Möglichkeiten der Telefonanlage und natürlich der Umgang mit den Analog- und Digitalfunkgeräten. Der ELW2 verwaltet bis zu 8 Funkkreise (Digital und Analog) und kann hierbei noch besondere Aufgaben wie Relais, Gateway und DMO- Repeater übernehmen. Die IP-Kamera, die seit einigen Monaten auf dem Fahrzeug verladen ist, gehörte dabei ebenso zu den Schwerpunkten wie der Aufbau und die Auswertung der Wetterstation.
Bei der Ausbildung konnte zudem das selbst entwickelte Konzept zur Inbetriebnahme des Fahrzeuges, in dem die Aufgabenverteilung festgelegt ist, auf Herz und Nieren geprüft werden.
Station 3 war der GW-IuK
Nachdem ein Großteil des Materials aus dem GW-IuK in der Leitstelle verwendet wurde, war die Schlagkraft des Gerätewagens natürlich stark gemindert. Nicht aus dem Vollen schöpfen zu können forderte hierbei zusätzlich die Kreativität bzw. das Improvisationstalent. Mit den verbleibenden Antennen in Verbindung mit dem pneumatischen Mast konnte z.B. geübt werden wie man den Funkempfang optimieren oder durch einen DMO- Repeater für eine bessere Ausleuchtung der Einsatzstelle sorgen kann. Die Synergien von ELW2 und GW-IuK zeigte die immense Schlagkraft des Fuhrparks und auch des Personals.
Großübung
Ein klares Highlight war natürlich die Großübung am Freitagabend. Unter dem Stichwort „Brand in Munitionsdepot“ wurden nacheinander 4 Löschzüge, Fahrzeuge des THW und schließlich auch der ELW 2 mit dem GW-IuK zu der Einsatzstelle auf dem Truppenübungsplatz gerufen. Dort angekommen warteten auf die Löschzüge diverse Aufgaben. So wurden die ersteintreffenden Kräfte von einem unter Schock stehendem Soldaten empfangen, den sie beruhigen mussten. Währenddessen mussten zwei brennenden Personen, die sich als die Wachposten des Depots herausstellten, geholfen und die vom Brand betroffenen Gebäude erkundet werden.
Während die Einsatzstelle durch das THW beleuchtet und ein einsturzgefährdeter Gebäudeteil gesichert wurde, stand bei der Feuerwehr erst mal das Retten von vermissten Personen und das Löschen der brennenden Gebäude im Vordergrund. Der Einsatzleiter wurde hierbei durch die Besatzung des ELW1 unterstützt. Nachdem der ELW2 und der GW- IuK an der Einsatzstelle eingetroffen und in Betrieb gegangen waren, wurde die Einsatzleitung in den ELW2 verlagert. Der Funkverkehr wurde hierbei vom ELW1 aus nahtlos an den ELW2 übergeben. Im Funkraum des ELW2 arbeiteten 2 Kameraden, die sowohl in dauerhaftem Kontakt zu Übungsleitstelle, als auch zu dem Einsatzleiter und den Abschnittsleitern vor Ort standen. Die Besatzung des ELW1 stand ab diesem Zeitpunkt als Leitungsassistenten dem Einsatzleiter zur Verfügung, was für diesen eine immense Erleichterung bedeutet.
Nach rund drei Stunden war die Übung beendet und die Einsatzkräfte kehrten in ihre Unterkunft zurück.
Bei der anschließenden Nachbesprechung der Führungskräfte wurde schnell klar, dass die Übung ein Erfolg war und auch trotz der regionalbedingten Unterschiede eine sehr gute Zusammenarbeit möglich war.
Des weiteren machten sich die unterschiedlichen Stände der Digitalfunk-Umstellung bemerkbar. So waren die Hessischen Feuerwehren teilweise nur noch ausschließlich digital erreichbar, während die Baden-Württembergischen Feuerwehren nur auf Analogfunk setzten. Hierbei konnten sowohl der ELW2, als auch der GW-IuK punkten, da dort beide Funksysteme verbaut sind.
Die IuK-Gruppe Wiesbaden bedankt sich bei der Feuerwehr-Wiesbaden für die gute Unterstützung. Zudem auch ein Dank an die Bundeswehr, deren Gelände und Unterkünfte genutzt werden durften. Natürlich gilt der Dank auch allen Organisatoren aus den verschiedenen Einheiten von Feuerwehr und THW.
01/2015 Einsatz: Fund einer Weltkriegsbombe in Wiesbaden
Feuerwehr-Wiesbaden.de
vom 10.02.2015
Von Feuerwehr Wiesbaden
Fund einer Weltkriegsbombe in Wiesbaden
Bei der Bombe handelt es sich um eine 5-Zentner Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg, welche durch den Kampfmittelräumdienst entschärft werden musste. Im Rahmen der Vorbereitung für die Entschärfung wurden im Umkreis von 500 m Evakuierungsmaßnahmen durchgeführt. Die Feuerwehr Wiesbaden, der Rettungsdienst, THW, die Polizei sowie verschiedene Fachbehörden waren mit 300 Einsatz-Kräften vor Ort, um die Maßnahmen zu koordinieren. Hierbei wurde der Transport durch die ESWE Verkehrsbetriebe unterstützt. Die IuK-Gruppe war mit 8 Einsatzkräften vor Ort. Sie nahm den ELW2 in Betrieb und besetzte das Bürgertelefon der Stadt Wiesbaden im Polizei Präsidium Westhessen.Circa 640 Anwohner und Anlieger wurden in Notunterkünfte in das Kurhaus Wiesbaden und der Sporthalle „Platz der deutschen Einheit“ während der Entschärfung untergebracht.Nach der erfolgreichen Entschärfung um 20:25 Uhr durch den Kampfmittelräumdienst konnten alle Maßnahmen eingestellt werden und die Anwohner in ihre Wohnungen und Hotelzimmer zurückkehren.
12/2014 Einsatz: Feuer im Hofgut
Feuerwehr-Wiesbaden.de
vom 14.10.2014
Von Feuerwehr Wiesbaden
Feuer im Hofgut
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits aus dem Dach des mittleren Teils des Seitenflügels. Der Seitenflügel wurde als Lagerstätte für das Hofgut genutzt. Mit 40 Einsatzkräften wurden die Flammen bekämpft. Unterstützt wurden die Kräfte der Berufsfeuerwehr durch die freiwilligen Feuerwehren. Durch das schnelle Eingreifen konnten die anliegenden Gebäudeteile vor dem Übergreifen der Flammen geschützt werden. Verletzt wurde zum Glück niemand. Wie es zu dem Feuer kommen konnte wird zur Zeit durch Sachverständige und die Polizei ermittelt. Die IuK Gruppe unterstützte das Personal der Leitstelle Wiesbaden mit insgesamt 11 Helfern. Nach 5 Stunden war der Einsatz für die Kräfte der IuK beendet.
Durch die Einsatzfahrzeuge war die Straße voll gesperrt. Um den Anwohner und Hotelbesuchern die An- und Abfahrt hinter dem Hofgut zu gewährleisten, wurde die Sperrung immer wieder kurzfristig aufgehoben.
Der Einsatz wird sich noch bis in die Mittagstunden hinziehen.
08-09/2014 Einsatz: Starke Regenfälle im Südosten Wiesbadens
Feuerwehr-Wiesbaden.de
vom 29.07.2014
Von Feuerwehr Wiesbaden
Unwetter über Wiesbaden bedingten den Einsatz alle Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesbaden
Zunächst verursachte am frühen Nachmittag ein Unwetter über den Stadtteilen von Biebrich und Schierstein den Einsatz der Feuerwehr. Blitzeinschläge sorgten zusätzlich für die Auslösung von Brandmeldealarme und damit für weiteres Einsatzaufkommen. Damit nicht genug musste in der Phase der Unwettereinsätze eine Person aus dem Rhein gerettet werden. Gegen 17:30 Uhr verfinsterte sich erneut der Himmel über Wiesbaden und eine schwere Gewitterzelle mit Sturmböen und Starkregen kam aus Frankfurt auf Wiesbaden zu. Kurz danach meldeten sich die ersten Bürger über den Notruf 112 bei der Feuerwehr. Sehr schnell war erkennbar, dass es diesmal die Stadtteile Kostheim und Kastel am schlimmsten betroffen hatte, aber auch in der Stadtmitte als auch angrenzende Stadtteile musste die Feuerwehr vereinzelt tätig werden. An über 300 Einsatzstellen waren Bäume umgefallen, Keller standen unter Wasser, Regenfluten überschwemmten Industrieanlagen und Verkaufsräume des Groß- und Einzelhandels oder Straßen und Unterführungen waren überflutet.
Für die Bewältigung der Einsätze mussten alle Freiwillige Feuerwehren aus Wiesbaden und alle drei Wachen der Berufsfeuerwehr eingesetzt werden. In Kostheim wurde eigens eine Einsatzleitung im Feuerwehrhaus von Kostheim eingerichtet, um die Vielzahl der Einsätze in dem Stadtteil gezielt abzuarbeiten. Die Informations- und Kommunikationsgruppe, Wasserrettungsgruppe der DLRG und Betreuungsgruppe des DRK unterstützten die Feuerwehr.
07/2014 Einsatz: Erneutes Unwetter, Brände und ein größerer Verkehrsunfall
Feuerwehr-Wiesbaden.de
vom 25.07.2014
Von Feuerwehr Wiesbaden
Erneutes Unwetter, Brände und ein größerer Verkehrsunfall halten die Feuerwehr Wiesbaden in Atem
Gegen 17:30 Uhr verfinsterte sich der Himmel über Wiesbaden. Kurz danach meldeten sich die ersten Bürger über den Notruf 112 bei der Feuerwehr. An ca. 50 Einsatzstellen waren Bäume umgefallen, Keller unter Wasser gesetzt oder die Straße überflutet. Betroffen waren vor allem die Innenstadt und Biebrich. Kurz danach brannte die Verankerung einer Antenne auf einem Dach in der Innenstadt. Durch den Regen war das Feuer bei Eintreffen der Feuerwehr bereits gelöscht, so dass die Feuerwehr keine weiteren Maßnahmen treffen musste. Eine weitere Feuermeldung in der Wielandstraße stellte sich glücklicherweise als Fehlalarm heraus.
Kurz danach wurde in der Müllerstraße ein Gasaustritt gemeldet. Durch Bauarbeiten wurde eine Gasleitung undicht. Kräfte der Feuerwehr schlossen den Hausanschluss und die ESWE Gas übernahm die Einsatzstelle. Direkt im Anschluss wurde der Leitstelle eine brennende Maschine in einer Werkshalle in Biebrich gemeldet. Auch dieser Brand wurde durch Angehörige der Feuerwehr gelöscht. Gleiches erfolgte bei einem LKW, der auf der Bierstädter Höhe in Brand geriet.
Als wäre das noch nicht genug kam es um 18:00 Uhr zu einem Massenunfall auf der A3 kurz vor dem Wiesbadener Kreuz. Dieser fordert 24 Verletzte im Reiseverkehr Richtung Süden. Bei einem Auffahrunfall mit drei PKW konnten weitere Fahrzeuge auf der regennassen Fahrbahn nicht mehr rechtzeitig bremsen. Acht weitere Fahrzeuge wurden dadurch in den Unfall verwickelt. Insgesamt 24 Insassen waren betroffen und wurden durch die herbeieilenden Rettungskräfte versorgt. Neun Patienten mussten in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden, 15 Patienten wurden ambulant behandelt. 12 Rettungswagen und vier Notärzte aus Wiesbaden, dem Main-Taunus-Kreis und dem Rheingau-Taunus-Kreis waren im Einsatz. Geleitet wurde die medizinische Hilfe von der Leitenden Notärztin und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst aus Wiesbaden. In der Erstphase leisteten Feuerwehrkräfte der Berufsfeuerwehr Wiesbaden Erste Hilfe.
Über dreihundert Meter waren die Unfallfahrzeuge und Trümmer auf den drei Fahrspuren verteilt. Die Autobahnpolizei wurde bei den Sicherungsmaßnahmen von der Feuerwehr unterstützt. Der gesamte Sachschaden wurde auf 150.000 EUR geschätzt.
Insagesamt waren 14 Freiwillige Feuerwehren, alle drei Bereufsfeuerwehrwachen und die Informations- und Kommunikationsgruppe im Einsatz.
06/2014 Einsatz: LKW – Brand verursacht einen Stau auf der Autobahn 3
Feuerwehr-Wiesbaden.de
vom 18.07.2014
Von Feuerwehr Wiesbaden
LKW – Brand verursacht einen Stau auf der Autobahn 3
Obwohl der Verkehr noch über einen Fahrstreifen fließen kann, sind in dem Stau schätzungsweise 4000 Personen in dem Stau „gefangen“. Aufgrund der extremen Witterung müssen die Insassen aus den Fahrzeugen, vor allem mit Getränken, versorgt werden. Rettungsdienstkräfte aus Wiesbaden und dem Main – Taunus – Kreis und die zuständigen Feuerwehren aus beiden Bereichen haben die Versorgung übernommen. Vereinzelt mussten bereits mehrere Reisende rettungsdienstlich versorgt werden. Auf der Raststätte Medenbach wurde eine Verletzten- Hilfsstelle eingerichtet, um die Betroffene sofort versorgen zu können und um die weitere medizinische Versorgung zu planen.
Die IuK Gruppe war mit 14 Kräften im Einsatz. Sie betrieb eine Technische Einsatzleitung mit Hilfe des Einsatzleitwagen 2 auf der Raststätte Medenbach. Außerdem unterstützten Sie die Mitarbeiter der Zentralen Leitstelle bei der Abarbeitung des Einsatzgeschehens. Der IuK Einsatz war nach ca. 6 Stunden beendet.
05/2014 Einsatz: Millionenschaden in Wiesbaden
Feuerwehr-Wiesbaden.de
vom 11.07.2014
Von Feuerwehr Wiesbaden
Millionenschaden in Wiesbaden
Es war gegen 16:00 Uhr, als die ersten Notrufe bei der Feuerwehr eingingen. Bürger aus Naurod und Rambach meldeten überflutete Keller und Straßen. Hagelkörner überzogen den Stadtteil Auringen mit einer Eisschicht. In Rambach war der Salzbach innerhalb von wenigen Minuten übergetreten und floss gebirgsbachartig durch den Stadtteil. Dabei wurden circa 70 Häuser von den Fluten überschwemmt. Im Verlauf lief das Wasser durch Sonnenberg in Richtung Kurpark und überspülte den Ortskern von Sonnenberg.Nach dem die Flutmassen die Stadtteile überflutet hatten, wurde der Kurpark und das Gelände rund um das Kurhaus von den Wassermassen heimgesucht. Unter anderem wurden auch die Wilhelmstraße und die Straßen an den Quellen überflutet. Die Wassermassen liefen in den Keller des Staatstheaters und des Kurhauses. Die in der Mitte der Häuser liegende Tiefgarage unter dem Bowling Green, in der sich beim Wassereintritt circa 70 geparkte Autos befanden, wurde bis zu 1,5m komplett überspült. Der Bereich des Bowling Greens, der für das Public Viewing am Sonntag vorgesehen ist, ist nicht betroffen, so dass die Veranstaltung am Sonntag auch tatsächlich stattfinden kann.Mit 500 Einsatzkräften von Feuerwehr und THW aus Wiesbaden, dem Main-Taunus-Kreis, dem Rheingau –Taunus- Kreis und Mainz Bingen und der Werkfeuerwehr Infra Serv wurden die Notrufe abgearbeitet. Auch viele freiwilligen Helfer beteiligten sich im Rahmen der Nachbarschaftshilfe daran, die Schäden zu beseitigen. Oberbürgermeister Sven Gerich und Bürgermeister Arno Gossmann machten sich schon nach wenigen Minuten ein Bild vor Ort und dankten allen Beteiligten für die schnelle und professionelle Hilfe. Trotz des erheblichen Sachschadens sind alle Beteiligten glücklich, dass es keine Verletzte gegeben hat.Zurzeit sind noch circa 40 Einsatzkräfte im Kurhaus tätig, um das Kurhaus und die Tiefgarage vom Wasser zu befreien. Weitere 18 Einsatzkräfte säubern zurzeit einen Kunstrasenplatz im Nerotal, der durch das Unwetter erheblich verunreinigt wurde, um einen Millionenschaden abzuwenden. Vermutlich werden die Arbeiten noch bis zum Abend andauern.
Die IuK Gruppe war zu hochzeiten mit 11 Kräften im Einsatz. Sie betrieb über 28 Stunden eine Technische Einsatzleitungen mit Hilfe des Einsatzleitwagen 2, zunächst in Rambach und anschließend am Kurhaus. Außerdem unterstützten Sie die Mitarbeiter der Zentralen Leitstelle bei der Abarbeitung des Einsatzgeschehens. Der IuK Einsatz war nach 32 Stunden beendet. Insgesamt leistet Sie 194 Einsatzstunden.
04/2014 Einsatz: Erneut Unwetter im Stadtgebiet
Feuerwehr-Wiesbaden.de
vom 10.07.2014
Von Feuerwehr Wiesbaden
Unwetter über Wiesbaden
Durch den Starkregen, der aus mehreren Gewitterzellen über Wiesbaden herab ging, kam es zu einer Vielzahl von vollgelaufenen Kellern, umgestürzten Bäumen und abgebrochenen Ästen. Nahezu alle Ortsteile von Wiesbaden waren durch das Unwetter betroffen. An der Auringer Mühle kam es durch die anstehenden Wassermassen an dem dortigen Wickerbach zu einer kritischen Situation, die durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr entschärft werden konnte. Insgesamt konnten durch die eingespielte Arbeit zwischen der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Feuerwehren die Einsätze gut abgearbeitet und größere Schäden vermieden werden. Auf der Autobahn 66 kam der Verkehr durch den hohen Wasserstand auf der Fahrbahn teilweise zum Erliegen. Auch in dieser Nacht werden die ca. 150 Einsatzkräfte erneut wieder deutlich weniger Ruhe bekommen, um den Hilfeersuche der Wiesbadener Bürger nachzukommen und alle Einsätze abzuarbeiten.
Glücklicherweise kam es zu keinen Verletzten. Zur Schadenssumme dieser Nacht können keine Angaben gemacht werden. Die IuK Gruppe war insgesamt mit 8 Kräften vertreten. Hauptaufgabe war die Unterstützung der Mitarbeiter der Zentralen Leitstelle bei der Abarbeitung des Einsatzgeschehens.







