Großbrand auf der Petersaue

Am Dienstag, 10. Oktober 2017 kam es kurz nach 16 Uhr zu einem Brand in der Kläranlage auf der Petersaue.

Foto: Wiesbaden112.de / Stenzel

Das Gebiet gehört zum Industriepark Kalle-Albert.

 

 

Um etwa 17:40 Uhr wurde die Iuk-Gruppe zur Unterstützung alarmiert.

Die Aufgabe der IuK-Gruppe war es vor Ort den ELW-2 in Stellung zu bringen. Dieser wurde notwendig um die Koordinierung zwischen Einsatzstelle, Werksfeuerwehr, Leitstelle und Bereitstellungsraum zu gewährleisten. Zeitgleich rückte der GW-IuK zur personellen und materiellen Unterstützung des ELWs aus.

Zu der Besatzung des ELW-2 und des GW-IuK wurde der ELW zudem durch den Einsatzleitdienst und Direktionsdienst der Berufsfeuerwehr besetzt.

Des Weiteren kam hier die Kamera des ELW-2 zum Einsatz. Diese lieferte aktuelle Bilder in die technische Einsatzleitung (TEL) der Leitstelle.

Die TEL der Leitstelle wurde ebenfalls durch Kameraden der IuK-Gruppe unterstützt.

Bis ca 20:30 Uhr konnten alle Kameraden der Iuk-Gruppe wieder einrücken.

 

 

 

Pressebericht der Feuerwehr Wiesbaden

Pressemitteilung InfraServ Wiesbaden

 

Bericht Wiesbaden112.de

02/2016 Starkes Unwetter über Wiesbaden

Aufgrund eines heftigen Unwetters am späten Freitagabend löste einen Großeinsatz für die Feuerwehr Wiesbaden aus.
Eine spontan aufgetretene Gewitterzelle führte gegen 18 Uhr zu einer Unwetterwarnung der Stufe 3 des Deutschen Wetterdienstes. Vorsorglich wurde der Veranstalter des Kranzplatzfestes und des Reitturnieres in Kloppenheim über die aufziehende Unwetterfront gewarnt, so dass beide Veranstaltungen wie in den Sicherheitskonzepten beschrieben, abgesagt wurden.
Unmittelbar nachdem die Gewitterzelle Wiesbaden erreichte, gingen schon die ersten Notrufe in der Zentrale der Feuerwehr ein. Zur Unterstützung der Einsatzzentrale wurde die IuK Unterstützungsgruppe, sowie alle Beamten des Führungsdienstes aus der Freizeit alarmiert.
Zwischenzeitlich kamen alle Freiwilligen Feuerwehren zum Einsatz, die gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr bis zu 400 Einsatzkräfte stellten. Davon kamen ca. 30 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr aus der Freizeit zum Dienst.
Die Arbeit wurde durch neun Erkunder des Führungsdienstes unterstützt um vorab eine Sichtung aller eingehenden Einsätze durchzuführen. Dabei stellte sich heraus, dass sich einige hilfeersuchenden in Eigenregie beholfen hatten, was den Einsatz der Feuerwehr nicht mehr erforderlich machte.
Das Gewitter zog über Teile der Innenstadt bis nach Sonnenberg, Medenbach, Kloppenheim wo starker Niedergang von Hagel zu verzeichnen war. Teilweise konnten die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr den Ortskern nicht verlassen aufgrund der Ansammlung des Hagels.
Ein größerer Wasserschaden von ca. 500m² auf eine Höhe von 0,5m sorgte an den Kurhauskolonaden für den Einsatz der Feuerwehr Mainz die zwischenzeitlich mit einem Abrollbehälter Unwetter die Kräfte in Wiesbaden unterstützte, da in Mainz das Unwetter vorbeizog. Die Saalgasse und Burgstraße führten wie in 2014 erneut starke Mengen an Regenwasser was einen Taxifahrer im Fahrzeug eingeschlossen hatte, der durch die Feuerwehr befreit wurde.
Zu den Unwettereinsätzen kamen zeitgleich noch ein Kohlenmonoxid Alarm, eine ausgelöste Brandmeldeanlage und zwei Einsätze mit einem Brandverdacht. Alle Einsätze machten ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr nicht erforderlich.
In der Spitzenzeit der Einsätze stand die Werkfeuerwehr InfraServ für weitere Einsätze im Stadtgebiet zur Verfügung.
Trotz der laufenden Ausbildung in Stetten am kalten Markt konnten die verbliebenen IuK’ler sowohl bei der Arbeit in der Leitstelle unterstützen als auch zwei Assistenten für die Erkunder stellen.

01/2016 Hagelschauer und Starkregen

Ein kurzer aber Heftiger Hagelschauer erreichte am Nachmittag das Zentrum von Wiesbaden. Mehrer Einsätze halten die Einsatzkräfte „auf Trab“. Auch das Gelände des Pfingstreitturniers wird gesichert.
Am 13. Mai 2016 erreichte gegen 14:15 Uhr ein Starkregenschauer mit Hagel das Zentrum von Wiesbaden.
Nach sehr starkem Niederschlag floss das Wasser die Straßen entlang. Die Kanalisation konnte auch wegen Laub und Blüten von den Bäumen die Massen nicht aufnehmen.
Mehrere vollgelaufene Keller und überflutete Straßen beschäftigen alle Wachen der Berufsfeuerwehr.
Die Freiwilligen Feuerwehren Wiesbadens wurden ebenfalls eingesetzt um die Schäden möglichst gering zu halten.
Gegen 18 Uhr waren ca. 70 Einsätze gemeldet, diese konzentrierten sich auf den Innenstadtbereich. Eingesetzt wurden 14 Freiwillige Feuerwehren, sowie die IUK-Gruppe.

Bachläufe im Innenstadtbereich wurden fortlaufend kontrolliert.

In Biebrich stieg der Pegel des Mosbach im Schlosspark bedrohlich an. Die Feuerwehr ergriff Maßnahmen um das Gelände des Pfingstreitturnieres zu sichern. Durch die Errichtung eines Dammes mit Sandsäcken und den Einsatz mehrerer Pumpen konnte eine drohende Überflutung des Geländes und somit eine Absage der Veranstaltung erfolgreich verhindert werden.

Parallel zu den Unwettereinsätzen wurden mehrere glimpflich verlaufende Verkehrsunfälle und ein Brandverdacht abgearbeitet, welcher sich jedoch nicht bestätigte.

Die IuK-Gruppe wurde hier zur Unterstützung in der Leitstelle gerufen. Die Aufgaben der IuK-Gruppe  waren unter anderem das Führen der Lagekarte, und Unterstützung bei der Fahrzeugdisposition.

2015 Einsatz: Unterstützung bei der Koordination der Flüchtlingshilfe

IuK-Zentrale

Ab dem 14.09.2015 war die Iuk-Gruppe Wiesbaden bei der Koordination der Flüchtlingshilfe im Einsatz. Drei Wochen lang unterstütze die Gruppe den Stab durch den 24/7 betrieb der IuK-zentrale. 17 Kameraden leisteten dabei insgesamt 748 Stunden Dienst. In der weiteren Zeit bis zum 16.12. war die Gruppe  im „Stand by“ Modus. Der Grund dafür war die Gewährleistung einer schnellen Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft im Bedarfsfall. Mitte Dezember konnte die Iuk-Gruppe nun aber auch diesen Einsatz beenden.

02/2015 Einsatz: Großeinsatz durch Kellerbrand

Präsentation1

 Feuerwehr-Wiesbaden.de

vom 13.07.2015

 Von Feuerwehr Wiesbaden

Großeinsatz durch Kellerbrand

Gegen 18:15 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Gebäudekomplex an den Kranzplatz gerufen. Dicker Rauch drang aus dem Keller und hatte den Treppenraum als Fluchtweg blockiert.
Die circa 100 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, freiwilliger Feuerwehr gelang es nach zwei Stunden den nur schwer zugänglichen Kellerbereich zu löschen. In dieser Zeit wurden die Bewohner aufgefordert in Ihren rauchfreien und sicheren Wohnungen zu verbleiben. Unterstütz wurde die Einsatzkräfte durch den Rettungsdienst in Wiesbaden.Im Verlauf des Einsatzes wurde eine Feuerwehrfrau leicht verletzt und zunächst rettungsdienstlich versorgt. Die IuK Gruppe war mit einem Einsatzleitwagen 2 und dem Gerätewagen IuK vor Ort. Nach etwa 4 Stunden war der Einsatz für die 9 Helfer der Gruppe beendet.Über die Brandursache kann zurzeit noch keine Angabe gemacht werden die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

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01/2015 Einsatz: Fund einer Weltkriegsbombe in Wiesbaden

Bild: Wiesbaden112.de

 Feuerwehr-Wiesbaden.de

vom 10.02.2015

 Von Feuerwehr Wiesbaden

Fund einer Weltkriegsbombe in Wiesbaden

Bei den Bauarbeiten der Wiesbadener Rhein-Main-Hallen wurde heute Mittag eine Weltkriegsbombe gefunden. Was im Verlauf eine größere Evakuierungsmaßnahme nach sich zog.
Bei der Bombe handelt es sich um eine 5-Zentner Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg, welche durch den Kampfmittelräumdienst entschärft werden musste. Im Rahmen der Vorbereitung für die Entschärfung wurden im Umkreis von 500 m Evakuierungsmaßnahmen durchgeführt. Die Feuerwehr Wiesbaden, der Rettungsdienst, THW, die Polizei sowie verschiedene Fachbehörden waren mit 300 Einsatz-Kräften vor Ort, um die Maßnahmen zu koordinieren. Hierbei wurde der Transport durch die ESWE Verkehrsbetriebe unterstützt. Die IuK-Gruppe war mit 8 Einsatzkräften vor Ort. Sie nahm den ELW2 in Betrieb und besetzte das Bürgertelefon der Stadt Wiesbaden im Polizei Präsidium Westhessen.Circa 640 Anwohner und Anlieger wurden in Notunterkünfte in das Kurhaus Wiesbaden und der Sporthalle „Platz der deutschen Einheit“ während der Entschärfung untergebracht.Nach der erfolgreichen Entschärfung um 20:25 Uhr durch den Kampfmittelräumdienst konnten alle Maßnahmen eingestellt werden und die Anwohner in ihre Wohnungen und Hotelzimmer zurückkehren.
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Fotos: Wiesbaden112.de

08-09/2014 Einsatz: Starke Regenfälle im Südosten Wiesbadens

 Feuerwehr-Wiesbaden.de

vom 29.07.2014

 Von Feuerwehr Wiesbaden

 

Unwetter über Wiesbaden bedingten den Einsatz alle Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesbaden

Eine schwül warme Wetterlage über Wiesbaden und dem Rhein-Main-Gebiet sorgte für zwei Unwetter an einem Tag über Wiesbaden.
Zunächst verursachte am frühen Nachmittag ein Unwetter über den Stadtteilen von Biebrich und Schierstein den Einsatz der Feuerwehr. Blitzeinschläge sorgten zusätzlich für die Auslösung von Brandmeldealarme und damit für weiteres Einsatzaufkommen. Damit nicht genug musste in der Phase der Unwettereinsätze eine Person aus dem Rhein gerettet werden. Gegen 17:30 Uhr verfinsterte sich erneut der Himmel über Wiesbaden und eine schwere Gewitterzelle mit Sturmböen und Starkregen kam aus Frankfurt auf Wiesbaden zu. Kurz danach meldeten sich die ersten Bürger über den Notruf 112 bei der Feuerwehr. Sehr schnell war erkennbar, dass es diesmal die Stadtteile Kostheim und Kastel am schlimmsten betroffen hatte, aber auch in der Stadtmitte als auch angrenzende Stadtteile musste die Feuerwehr vereinzelt tätig werden. An über 300 Einsatzstellen waren Bäume umgefallen, Keller standen unter Wasser, Regenfluten überschwemmten Industrieanlagen und Verkaufsräume des Groß- und Einzelhandels oder Straßen und Unterführungen waren überflutet.
Für die Bewältigung der Einsätze mussten alle Freiwillige Feuerwehren aus Wiesbaden und alle drei Wachen der Berufsfeuerwehr eingesetzt werden. In Kostheim wurde eigens eine Einsatzleitung im Feuerwehrhaus von Kostheim eingerichtet, um die Vielzahl der Einsätze in dem Stadtteil gezielt abzuarbeiten. Die Informations- und Kommunikationsgruppe, Wasserrettungsgruppe der DLRG und Betreuungsgruppe des DRK unterstützten die Feuerwehr.
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Bilder: FeuerwehrKostheim.de

07/2014 Einsatz: Erneutes Unwetter, Brände und ein größerer Verkehrsunfall

 Feuerwehr-Wiesbaden.de

vom 25.07.2014

 Von Feuerwehr Wiesbaden

 

Erneutes Unwetter, Brände und ein größerer Verkehrsunfall halten die Feuerwehr Wiesbaden in Atem

Am heutigen Donnerstag wurde die Feuerwehr mit verschiedenen Einsätzen konfrontiert. Neben Unwettereinsätzen waren 4 kleinere Brände und ein Verkehrsunfall auf der Autobahn mit mehreren PKW zu bearbeiten
Gegen 17:30 Uhr verfinsterte sich der Himmel über Wiesbaden. Kurz danach meldeten sich die ersten Bürger über den Notruf 112 bei der Feuerwehr. An ca. 50 Einsatzstellen waren Bäume umgefallen, Keller unter Wasser gesetzt oder die Straße überflutet. Betroffen waren vor allem die Innenstadt und Biebrich. Kurz danach brannte die Verankerung einer Antenne auf einem Dach in der Innenstadt. Durch den Regen war das Feuer bei Eintreffen der Feuerwehr bereits gelöscht, so dass die Feuerwehr keine weiteren Maßnahmen treffen musste. Eine weitere Feuermeldung in der Wielandstraße stellte sich glücklicherweise als Fehlalarm heraus.
Kurz danach wurde in der Müllerstraße ein Gasaustritt gemeldet. Durch Bauarbeiten wurde eine Gasleitung undicht. Kräfte der Feuerwehr schlossen den Hausanschluss und die ESWE Gas übernahm die Einsatzstelle. Direkt im Anschluss wurde der Leitstelle eine brennende Maschine in einer Werkshalle in Biebrich gemeldet. Auch dieser Brand wurde durch Angehörige der Feuerwehr gelöscht. Gleiches erfolgte bei einem LKW, der auf der Bierstädter Höhe in Brand geriet.
Als wäre das noch nicht genug kam es um 18:00 Uhr zu einem Massenunfall auf der A3 kurz vor dem Wiesbadener Kreuz. Dieser fordert 24 Verletzte im Reiseverkehr Richtung Süden. Bei einem Auffahrunfall mit drei PKW konnten weitere Fahrzeuge auf der regennassen Fahrbahn nicht mehr rechtzeitig bremsen. Acht weitere Fahrzeuge wurden dadurch in den Unfall verwickelt. Insgesamt 24 Insassen waren betroffen und wurden durch die herbeieilenden Rettungskräfte versorgt. Neun Patienten mussten in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden, 15 Patienten wurden ambulant behandelt. 12 Rettungswagen und vier Notärzte aus Wiesbaden, dem Main-Taunus-Kreis und dem Rheingau-Taunus-Kreis waren im Einsatz. Geleitet wurde die medizinische Hilfe von der Leitenden Notärztin und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst aus Wiesbaden. In der Erstphase leisteten Feuerwehrkräfte der Berufsfeuerwehr Wiesbaden Erste Hilfe.
Über dreihundert Meter waren die Unfallfahrzeuge und Trümmer auf den drei Fahrspuren verteilt. Die Autobahnpolizei wurde bei den Sicherungsmaßnahmen von der Feuerwehr unterstützt. Der gesamte Sachschaden wurde auf 150.000 EUR geschätzt.
Insagesamt waren 14 Freiwillige Feuerwehren, alle drei Bereufsfeuerwehrwachen und die Informations- und Kommunikationsgruppe im Einsatz.
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06/2014 Einsatz: LKW – Brand verursacht einen Stau auf der Autobahn 3

 Feuerwehr-Wiesbaden.de

vom 18.07.2014

 Von Feuerwehr Wiesbaden

 

LKW – Brand verursacht einen Stau auf der Autobahn 3

Gegen 16:00 Uhr kam es auf der Autobahn 3 kurz vor der Abfahrt Niedernhausen zu einem LKW – Brand. Aufgrund der Lösch- und Bergungsarbeiten zu Stau auf der Autobahn, der zurzeit noch andauert.
Obwohl der Verkehr noch über einen Fahrstreifen fließen kann, sind in dem Stau schätzungsweise 4000 Personen in dem Stau „gefangen“. Aufgrund der extremen Witterung müssen die Insassen aus den Fahrzeugen, vor allem mit Getränken, versorgt werden. Rettungsdienstkräfte aus Wiesbaden und dem Main – Taunus – Kreis und die zuständigen Feuerwehren aus beiden Bereichen haben die Versorgung übernommen. Vereinzelt mussten bereits mehrere Reisende rettungsdienstlich versorgt werden. Auf der Raststätte Medenbach wurde eine Verletzten- Hilfsstelle eingerichtet, um die Betroffene sofort versorgen zu können und um die weitere medizinische Versorgung zu planen.
Die IuK Gruppe war mit 14 Kräften im Einsatz. Sie betrieb eine Technische Einsatzleitung mit Hilfe des Einsatzleitwagen 2 auf der Raststätte Medenbach. Außerdem unterstützten Sie die Mitarbeiter der Zentralen Leitstelle bei der Abarbeitung des Einsatzgeschehens. Der IuK Einsatz war nach ca. 6 Stunden beendet.
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05/2014 Einsatz: Millionenschaden in Wiesbaden

 Feuerwehr-Wiesbaden.de

vom 11.07.2014

 Von Feuerwehr Wiesbaden

 

Millionenschaden in Wiesbaden

Ein Unwetter hat am gestrigen Freitag die Einsatzkräfte aus Wiesbaden in Atem gehalten. Starkregen hat für erheblichen Schaden in den Stadtteilen Naurod, Rambach und Sonnenberg gesorgt. Auch vor der Innenstadt von Wiesbaden machte das Wasser nicht Halt.
Es war gegen 16:00 Uhr, als die ersten Notrufe bei der Feuerwehr eingingen. Bürger aus Naurod und Rambach meldeten überflutete Keller und Straßen. Hagelkörner überzogen den Stadtteil Auringen mit einer Eisschicht. In Rambach war der Salzbach innerhalb von wenigen Minuten übergetreten und floss gebirgsbachartig durch den Stadtteil. Dabei wurden circa 70 Häuser von den Fluten überschwemmt. Im Verlauf lief das Wasser durch Sonnenberg in Richtung Kurpark und überspülte den Ortskern von Sonnenberg.Nach dem die Flutmassen die Stadtteile überflutet hatten, wurde der Kurpark und das Gelände rund um das Kurhaus von den Wassermassen heimgesucht. Unter anderem wurden auch die Wilhelmstraße und die Straßen an den Quellen überflutet. Die Wassermassen liefen in den Keller des Staatstheaters und des Kurhauses. Die in der Mitte der Häuser liegende Tiefgarage unter dem Bowling Green, in der sich beim Wassereintritt circa 70 geparkte Autos befanden, wurde bis zu 1,5m komplett überspült. Der Bereich des Bowling Greens, der für das Public Viewing am Sonntag vorgesehen ist, ist nicht betroffen, so dass die Veranstaltung am Sonntag auch tatsächlich stattfinden kann.Mit 500 Einsatzkräften von Feuerwehr und THW aus Wiesbaden, dem Main-Taunus-Kreis, dem Rheingau –Taunus- Kreis und Mainz Bingen und der Werkfeuerwehr Infra Serv wurden die Notrufe abgearbeitet. Auch viele freiwilligen Helfer beteiligten sich im Rahmen der Nachbarschaftshilfe daran, die Schäden zu beseitigen. Oberbürgermeister Sven Gerich und Bürgermeister Arno Gossmann machten sich schon nach wenigen Minuten ein Bild vor Ort und dankten allen Beteiligten für die schnelle und professionelle Hilfe. Trotz des erheblichen Sachschadens sind alle Beteiligten glücklich, dass es keine Verletzte gegeben hat.Zurzeit sind noch circa 40 Einsatzkräfte im Kurhaus tätig, um das Kurhaus und die Tiefgarage vom Wasser zu befreien. Weitere 18 Einsatzkräfte säubern zurzeit einen Kunstrasenplatz im Nerotal, der durch das Unwetter erheblich verunreinigt wurde, um einen Millionenschaden abzuwenden. Vermutlich werden die Arbeiten noch bis zum Abend andauern.
Die IuK Gruppe war zu hochzeiten mit 11 Kräften im Einsatz. Sie betrieb über 28 Stunden eine Technische Einsatzleitungen mit Hilfe des Einsatzleitwagen 2, zunächst in Rambach und anschließend am Kurhaus. Außerdem unterstützten Sie die Mitarbeiter der Zentralen Leitstelle bei der Abarbeitung des Einsatzgeschehens. Der IuK Einsatz war nach 32 Stunden beendet. Insgesamt leistet Sie 194 Einsatzstunden.

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