07/2014 Einsatz: Erneutes Unwetter, Brände und ein größerer Verkehrsunfall

 Feuerwehr-Wiesbaden.de

vom 25.07.2014

 Von Feuerwehr Wiesbaden

 

Erneutes Unwetter, Brände und ein größerer Verkehrsunfall halten die Feuerwehr Wiesbaden in Atem

Am heutigen Donnerstag wurde die Feuerwehr mit verschiedenen Einsätzen konfrontiert. Neben Unwettereinsätzen waren 4 kleinere Brände und ein Verkehrsunfall auf der Autobahn mit mehreren PKW zu bearbeiten
Gegen 17:30 Uhr verfinsterte sich der Himmel über Wiesbaden. Kurz danach meldeten sich die ersten Bürger über den Notruf 112 bei der Feuerwehr. An ca. 50 Einsatzstellen waren Bäume umgefallen, Keller unter Wasser gesetzt oder die Straße überflutet. Betroffen waren vor allem die Innenstadt und Biebrich. Kurz danach brannte die Verankerung einer Antenne auf einem Dach in der Innenstadt. Durch den Regen war das Feuer bei Eintreffen der Feuerwehr bereits gelöscht, so dass die Feuerwehr keine weiteren Maßnahmen treffen musste. Eine weitere Feuermeldung in der Wielandstraße stellte sich glücklicherweise als Fehlalarm heraus.
Kurz danach wurde in der Müllerstraße ein Gasaustritt gemeldet. Durch Bauarbeiten wurde eine Gasleitung undicht. Kräfte der Feuerwehr schlossen den Hausanschluss und die ESWE Gas übernahm die Einsatzstelle. Direkt im Anschluss wurde der Leitstelle eine brennende Maschine in einer Werkshalle in Biebrich gemeldet. Auch dieser Brand wurde durch Angehörige der Feuerwehr gelöscht. Gleiches erfolgte bei einem LKW, der auf der Bierstädter Höhe in Brand geriet.
Als wäre das noch nicht genug kam es um 18:00 Uhr zu einem Massenunfall auf der A3 kurz vor dem Wiesbadener Kreuz. Dieser fordert 24 Verletzte im Reiseverkehr Richtung Süden. Bei einem Auffahrunfall mit drei PKW konnten weitere Fahrzeuge auf der regennassen Fahrbahn nicht mehr rechtzeitig bremsen. Acht weitere Fahrzeuge wurden dadurch in den Unfall verwickelt. Insgesamt 24 Insassen waren betroffen und wurden durch die herbeieilenden Rettungskräfte versorgt. Neun Patienten mussten in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden, 15 Patienten wurden ambulant behandelt. 12 Rettungswagen und vier Notärzte aus Wiesbaden, dem Main-Taunus-Kreis und dem Rheingau-Taunus-Kreis waren im Einsatz. Geleitet wurde die medizinische Hilfe von der Leitenden Notärztin und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst aus Wiesbaden. In der Erstphase leisteten Feuerwehrkräfte der Berufsfeuerwehr Wiesbaden Erste Hilfe.
Über dreihundert Meter waren die Unfallfahrzeuge und Trümmer auf den drei Fahrspuren verteilt. Die Autobahnpolizei wurde bei den Sicherungsmaßnahmen von der Feuerwehr unterstützt. Der gesamte Sachschaden wurde auf 150.000 EUR geschätzt.
Insagesamt waren 14 Freiwillige Feuerwehren, alle drei Bereufsfeuerwehrwachen und die Informations- und Kommunikationsgruppe im Einsatz.
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