[Presse] 02/2013 Einsatz: Großbrand auf dem Gelände der Firma Knettenbrech

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 vom 23.06.2013

 Von Michael Ehresmann

 

 

Erneut Großbrand auf dem Gelände der Firma Knettenbrech

Feuer Lagerhalle Firma Knettenbrech Biebrich 16.06.13

Am 16 Juni kam es, nur knapp drei Monate nach dem letzten Großbrand, wieder zu einem Brand einer Lagerfläche bei der Firma Knettenbrech bei Biebrich. Knapp sieben Stunden lang löschten über 60 Einsatzkräfte bei hohen Außentemperaturen den Müllhaufen. Wieder kam es zu Problemen bei der Wasserversorgung.

Kurz nach 11 Uhr rückten die Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Biebrich zum Firmengelände nahe der Deponie aus. Eine dichte Rauchsäule zeigte ihnen bereits den Weg zum Brandort.

 

Feuer Lagerhalle Firma Knettenbrech Biebrich 16.06.13

Auf der gleichen Lagerfläche, die bereits am 1. März dieses Jahres in Brand geraten war, brannten wieder große Mengen Müll. Auch auf ein weiteres bekanntes Problem trafen die Einsatzkräfte erneut: Die Wasserversorgung auf dem Betriebsgelände reichte bei Weitem nicht aus, sodass lange Schlauchleitungen zu anderen Zisternen und Hydranten gelegt werden mussten.

Um die Einsatzkräfte bei den hohen Außentemperaturen nicht zu überlasten, wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Rambach, Sonnenberg, Nordenstadt und Erbenheim hinzugezogen. Auch ein zweiter Einsatzleitwagen sowie die IuK-Unterstützungsgruppe wurden zur Einsatzleitung nachalarmiert. Die Versorgung der Einsatzkräfte gewährleistete die Logistikgruppe der FF Stadtmitte.

Feuer Lagerhalle Firma Knettenbrech Biebrich 16.06.13

Mit firmeneigenen Maschinen konnten große Mengen des brennenden Müllhaufens aus der Halle gezogen und im Freien gelöscht werden. Da sich diese Löscharbeiten jedoch sehr aufwändig gestalten, dauerte es bis etwa 18 Uhr, bis die letzten Einsatzkräfte einrücken konnten. Die Rauchwolke, die anfangs in Richtung Autobahn zog, verflüchtigte sich zum Glück noch über dem Deponiegelände.

Als Brandursache vermutet die Feuerwehr Selbstentzündung durch einen Wärmestau im gelagerten Recyclingmaterial. Der Sachschaden wird auf 50.000 Euro geschätzt.

 

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01/2013 Einsatz: Großbrand SCA Kostheim

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Ein Großbrand auf dem Gelände einer Papierfabrik im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kostheim am Vormittag des 20. April, war der Grund für einen Großeinsatz, der von der Feuerwehr Wiesbaden bewältigt werden musste. Altpapier, gelagert auf einer Freifläche von ca. 30 m mal 50 m,  stand im Vollbrand. Schnell war dem Einsatzeiter klar, dass die zuerst alarmierten Einheiten in Form der Werkfeuerwehr, dem Löschzug der Berufsfeuerwehr und der FF Kostheim nicht ausreichen würden. Unverzüglich wurden weitere Einsatzkräfte nachgefordert. Neben den Freiwilligen Wehren aus den Stadtteilen Mainz-Kastel, Biebrich und Stadtmitte, wurde auch die IuK-Unterstützungsruppe der Feuerwehr Wiesbaden alarmiert. Der ELW2 sowie der GW-IuK fuhren die Einsatzstelle im Süden Wiesbadens an. Nachdem der ELW2 betriebsbereit war, konnte die Einsatzleitung umfassend Unterstützt werden. Er diente fortan als Anlaufstelle für die nachgeforderten Einheiten und bildete das Bindeglied zwischen der Zentralen Leitstelle auf der Wache 1 sowie der Einsatzleitung vor Ort. Weiterhin war er Treffpunkt der Verantwortlichen für die regelmäßig einberufenen Lagebesprechungen. Die Meldungen und Nachforderungen der zeitweise vier gebildeten Einsatzabschnitte, konnten zentral vom ELW2 aus weitergegeben und bearbeitet werden. Das IuK-Personal unterstützte zudem die Einsatzabschnittsleiter beim Einholen von Informationen und lotste angeforderte Kräfte – ob Feuerwehr oder extern in Form von Radladern – zu ihren Einsatzorten.
Neben der Unterstützung an der Einsatzstelle, konnte auch das Personal auf der Leitstelle durch Kameraden der IuK entlastet werden. Der eigentliche Einsatzablauf gliederte sich zu Beginn in der Herstellung einer stabilen Wasserversorgung und dem Schutz der angrenzenden Produktions- und Lagerhallen. Nachdem das offene Feuer soweit abgelöscht war, begannen die äußerst umfangreichen Nachlöscharbeiten. Der in Brand geratene Papierhaufen, dessen Gesamtmasse auf etwa 100 t geschätzt wurde, musste in mühevoller Arbeit komplett umgeschichtet werden.Die von den Radladern immer wieder aufgerissenen Glutnester wurden direkt abgelöscht.

8668151202_cce81518ae_z Etwa 9 Stunden nach Einsatzbeginn, war die Hauptarbeit getan und einzelne Einheiten wurden nach und nach aus dem Einsatzgeschehen herausgelöst. Auch die IuK-Gruppe, die mit 10 Mann beteiligt war, konnte ihre Gerätschaften wieder zurückbauen und den Einsatz beenden.

 

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01/2012 Einsatz 29. 05. 2012 (Holzlagerbrand)

Millionenschaden bei Lagerhallenbrand in Wiesbadener Holzhandlung   

Bericht/Foto: Thorsten Grüner ( Wiesbaden112.de )

 

Beim Brand einer Lagerhalle in der Königsteiner Straße, entstand letzte Nacht ein Sachschaden in Millionenhöhe. Die Halle einer Wiesbadener Holzhandlung stand beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits im Vollbrand und stürzte kurze Zeit später komplett ein.

Durch die große Hitzeentwicklung und den Funkenflug, gerieten mehrere PKW und ein LKW in Brand bzw. wurden stark beschädigt. Das Feuer und die Rauchsäule war kilometerweit sichtbar. Ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften, die auch aus den angrenzenden Landkreisen angefordert wurden, löschten die ganze Nacht bis weit in den Tag hinein das flammende Inferno.

Gegen 1:10 Uhr gingen die ersten Notrufe in der Wiesbadener Rettungsleitstelle ein. Gemeldet wurde der Brand einer Lagerhalle in der Hombuger/Königsteiner Straße. Als der Löschzug der Feuerwache 1 sowie die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte an der Einsatzstelle eintrafen, schlugen die Flammen bereits meterhoch in den Nachthimmel. Da die Halle selbst nicht mehr zu halten war, richtete man umfangreiche Riegelstellungen ein, um die angrenzenden Gebäude und Wohnhäuser zu schützen.

Außerdem mussten mehrere brennende PKW gelöscht werden, die in der Königsteiner Straße geparkt waren und durch die Hitzestrahlung in Brand gerieten. Ein mit Granulat beladener LKW der unmittelbar neben dem Gelände des Holzhandels abgestellt war, wurde ebenfalls beschädigt und musste mit erheblichen Wassereinsatz vor den Flammen geschützt werden.

Innerhalb kurzer Zeit wurde weitere Verstärkung nachalamiert, sowie die Alarmstufe auf 3 erhöht. Mehrere freiwillige Feuerwehren aus den unterschiedlichen Stadtteilen rückten nach, um die Löschmaßnahmen zu unterstützen. Außerdem wurden aus den angrenzenden Landkreisen Mainz, Main-Taunus-Kreis und Rheingau-Taunus-Kreis weitere Großtanklöschfahrzeuge nachgefordert. Auch das Industrielöschfahrzeug der Werkfeuerwehr InfraServ aus dem Industriepark Kalle-Albert in Biebrich, rückte an um tatkräftig Hilfe zu leisten.

Wegen der starken Hitze- und Rauchentwicklung wurden die Anwohner darüber informiert, Fenster und Türen bis auf weiteres geschlossen zu halten. Meßfahrzeuge der Feuerwehr prüften im gesamten Einsatzbereich immer wieder die Rauchkonzentration. Trotzdem verfolgten Unmengen an Schaulustigen über Stunden hinweg den Löscheinsatz der Feuerwehr. Während des Einsatzes wurden mehrere Straßen von der Polizei gesperrt, wodurch es im morgendlichen Verkehr zu Behinderungen kam.

Insgesamt waren bisher 14 Freiwillige Feuerwehren aus den Wiesbadener Stadtteilen im Einsatz, die teilweise direkt an der Brandstelle eigesetzt waren oder die leeren Wachen der Berufsfeuerwehr besetzten und den regulären Brandschutz im Stadtgebiet aufrecht hielten. Während des Einsatzes verletzten sich zwei Kameraden leicht und wurden in einer Klinik behandelt.

Die Brandursache ist bisher noch völlig unklar. Brandermittler des Polizeipräsidiums Westhessen und des Hessischen Landeskriminalamtes haben die Ermittlungen aufgenommen. Wichtig sei es, den Ausbruchsort des Feuers zu finden, was jedoch aufgrund der Brandausdehnung und der starke Hitzeentwicklung schwierig sein wird.

 

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01/2010 Einsatz 14. 7. 2010 (Sturmtief Olivia)

Am Mittwoch, dem 14. Juli 2010, gegen 19.00 Uhr,  erreichte das angekündigte Unwettertief „Olivia“ das Rhein-Main-Gebiet, und zog kurz aber heftig über Wiesbaden hinweg. Mit rund einer halben Stunde Orkanböen, Starkregen und Gewitter hielt es die Rettungskräfte auf Trab. Für Wiesbaden wurde Vollalarm ausgelöst. In der Blücherstraße dauerte ein Einsatz allein bis Donnerstag nachmittag. Zwei Personen wurden schwer verletzt.

Neben allen Freiwilligen Feuerwehren und dem THW wurde auch die IuK-Gruppe zur Unterstützung alarmiert. Nach kurzer Zeit trafen mehrere Mitglieder der Gruppe auf der Feuerwache 1 ein, und begannen sofort mit der Unterstützung der Kollegen in der Leitstelle.  Ein Kamerad wurde mit der Aufgabe betraut, eine detallierte Lagekarte zu erstellen. Die übrigen Mitglieder der IuK-Gruppe rüsteten sich mit den dafür vorgesehenen Erkunder-Koffern aus, und besetzten  mit je einem Mitarbeiter des Einsatzleitdienstes jeweils ein Erkundungsfahrzeug. In zahlreichen Überpüfungen von Schadenslagen sichteten die Erkundungsteam die gemeldeten Schäden und sorgten dafür, dass rasche Hilfe der alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehren und des THW an die Einsatzstellen dirigiert werden konnte. Nach rund 12 Stunden Einsatz-
tätigkeit rückte auch das letzte Erkunderteam wieder auf die Wache ein.

Weitere Infos : Unwettertief „Olivia“ hatte Wiesbaden fest im Griff by Wiesbaden112.de