{"id":652,"date":"2012-12-11T16:09:22","date_gmt":"2012-12-11T15:09:22","guid":{"rendered":"http:\/\/iuk.feuerwehr-wiesbaden.de\/?p=652"},"modified":"2013-12-22T17:47:39","modified_gmt":"2013-12-22T16:47:39","slug":"032012-einsatz-08-12-2012-noro-virus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iuk.feuerwehr-wiesbaden.de\/?p=652","title":{"rendered":"03\/2012 Einsatz 08.12. 2012 (Noro-Virus)"},"content":{"rendered":"<p>ngg_shortcode_0_placeholderZu ihrem dritten Einsatz im Jahr 2012 wurde die IuK-Gruppe der Feuerwehr Wiesbaden in den fr\u00fchen Morgenstunden des 8. Dezember alarmiert. Grund f\u00fcr die Anforderung war ein rettungsdienstlicher Gro\u00dfeinsatz, der sich am Biebricher Schiffsanleger abspielte. Auf einem Hotelschiff kam es seit dem Vorabend zu immer mehr erkrankten Personen, die unter Brechdurchfall, \u00dcbelkeit und Bauchkr\u00e4mpfen litten. Die Anzahl der betroffenen Personen stieg im Laufe der Nacht so rasant an, dass eine umfangreiche Betreuung seitens des Rettungsdienstes eingeleitet werden musste. Insgesamt wurden 4 Erkrankte in die Dr. Horst-Schmidt-Klinik eingeliefert, die restlichen Personen wurden auf dem Schiff, das mittlerweile unter Quarant\u00e4ne gestellt wurde, direkt behandelt. Um die Koordinierung optimal gestalten zu k\u00f6nnen, sowie den anwesenden F\u00fchrungskr\u00e4ften von Rettungsdienst und Feuerwehr eine uneingeschr\u00e4nkte Arbeit zu erm\u00f6glichen wurden die Kameraden der IuK um 03:42 Uhr alarmiert. Kurze Zeit sp\u00e4ter R\u00fcckte der ELW2 Richtung Biebrich aus und wurde dort aufgebaut. Neben der Zurverf\u00fcgungstellung der technischen M\u00f6glichkeiten in Form von drei vollwertigen Arbeitspl\u00e4tzen mit Funk und Telefon, wurde der ELW2 auch als Besprechungsraum f\u00fcr die regelm\u00e4\u00dfig stattfindenden Lagebesprechungen genutzt &#8211; bei Au\u00dfentemperaturen im Minusbereich eine willkommene Gelegenheit, sich etwas aufzuw\u00e4rmen. Der ELW2 diente fortan als Kommunikationsknotenpunkt. Anforderungen des Rettungsdienstes wurden weitergegeben, dringende Anliegen koordiniert sowie Presseanfragen an die zust\u00e4ndigen Personen vor Ort weitergeleitet. Von dem ebenfalls anger\u00fcckten GW-IuK wurde das Zelt mit der dazugeh\u00f6rigen Heizung aufgebaut. Hier fanden im Verlauf des Einsatzes die Presseinformationen statt. Nachdem w\u00e4hrend der dritten Lagebesprechung am fr\u00fchen Samstagnachmittag Entwarnung seitens der durchgef\u00fchrten Proben gegeben wurde, konnte der Einsatz seitens der technischen Unterst\u00fctzung der Einsatzleitung wieder zur\u00fcckgefahren werden. Der Zwischenzeitig aufgestellte Schichtplan, der eine Einsatzzeit bis mindestens Montagmorgen vorsah, musste nicht mehr greifen. Der ELW2 sowie das Zusatzzelt wurde abgebaut und die Kameraden konnten den Einsatz nach etwa 16 Stunden beenden. Bei dem Krankheitserreger, der sich auf dem Schiff verbreitete, handelte es sich den Bestimmungen nach um den Noro-Virus. Er ist Ausl\u00f6ser f\u00fcr einen besonders bei Kindern und \u00e4lteren Menschen gef\u00e4hrlichen Brechdurchfall, bei dem der Wasserhaushalt des K\u00f6rpers schwer in Mitleidenschaft gezogen wird. Neben den Erkrankten auf dem Schiff, konnte auch bei den in die Dr. Horst-Schmidt-Klinik\u00a0eingelieferten Patienten, nach einer etwa 3-4 st\u00fcndigen Akutphase der Beschwerden eine deutliche Besserung des Allgemeinzustandes verzeichnet werden. ngg_shortcode_1_placeholder<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu ihrem dritten Einsatz im Jahr 2012 wurde die IuK-Gruppe der Feuerwehr Wiesbaden in den fr\u00fchen Morgenstunden des 8. Dezember alarmiert. Grund f\u00fcr die Anforderung war ein rettungsdienstlicher Gro\u00dfeinsatz, der sich am Biebricher Schiffsanleger abspielte. Auf einem Hotelschiff kam es seit dem Vorabend zu immer mehr erkrankten Personen, die unter Brechdurchfall, \u00dcbelkeit und Bauchkr\u00e4mpfen litten. 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