{"id":1288,"date":"2015-05-20T14:50:00","date_gmt":"2015-05-20T12:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/iuk.feuerwehr-wiesbaden.de\/?p=1288"},"modified":"2015-05-21T22:02:11","modified_gmt":"2015-05-21T20:02:11","slug":"ausbildungsbiwak-2015-in-stetten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iuk.feuerwehr-wiesbaden.de\/?p=1288","title":{"rendered":"Ausbildungsbiwak 2015 in Stetten"},"content":{"rendered":"<blockquote>\n<h2>\u201e\u00dcbungsleitstelle Stetten f\u00fcr den Stetten 1\/11 kommen\u201c<\/h2>\n<\/blockquote>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Diese Worte erklangen des \u00f6fteren in der \u00dcbungsleitstelle der Kaserne in Stetten am kalten Markt. Der \u201eStetten 1\/11\u201c, bei dem es sich eigentlich um den \u201eFlorian Wiesbaden 2\/11-2\u201c handelt, war der Einsatzleitwagen der Zug\u00fcbungen bei dem diesj\u00e4hrigen Ausbildungsbiwak vom 14. Mai bis 16. Mai 2015.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"attachment_1291\" style=\"width: 334px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/iuk.feuerwehr-wiesbaden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/IMG_9990_1_2_tonemapped.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1291\" class=\"wp-image-1291\" src=\"http:\/\/iuk.feuerwehr-wiesbaden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/IMG_9990_1_2_tonemapped-300x199.jpg\" alt=\"ELW2 (IMG_9990)\" width=\"324\" height=\"215\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1291\" class=\"wp-caption-text\">ELW2<\/p><\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Neben der IuK-Gruppe aus Wiesbaden machten sich rund 120 Einsatzkr\u00e4fte der Feuerwehren Blaubeuren, Blumberg, Friedberg, Gelnhausen, Grossbettlingen, Kieselbronn, M\u00fchlacker, Remchingen, Vaihingen\/Enz, Neu-Ulm, sowie Helfer des THW Villingen- Schwenningen auf den Weg nach Stetten. Ziel der Ausbildung war es die Vorgehensweise bei schwierigen Eins\u00e4tzen zu optimieren.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Hierf\u00fcr gab es Stationsausbildungen, bei denen zum Beispiel der Umgang mit Schlauchpaketen zu einem optimierten Schlauchmanagement ge\u00fcbt wurde. Der vielleicht spannendste Teil der Ausbildung waren die Zug\u00fcbungen. Neben Unf\u00e4llen mit Gefahrgut und einer brennenden Kita mit vermissten Personen gab es noch einige weitere Eins\u00e4tze, die den Einsatzkr\u00e4ften immer wieder volle Konzentration abverlangten.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Wie bei den Freiwilligen Feuerwehren wurde auch die Ausbildung der IuK in 3 Stationen eingeteilt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<hr \/>\n<h4>Station 1\u00a0war die Leitstelle und der ELW1<\/h4>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Die Leitstelle nahm die Eins\u00e4tze von der \u00dcbungsleitung entgegen und alarmierte die zust\u00e4ndigen Fahrzeuge. Weitere Aufgaben waren die Dokumentation mit der Stabssoftware \u201eCENARIO ilias\u201c, die \u00dcbermittlung von Stoffinformationen bei Gefahrstoffunf\u00e4llen an Hand der UN-Nummer und die Funkf\u00fchrung w\u00e4hrend des kompletten Ausbildungszeitraums.<\/p>\n<p>Im ELW1 wurde die Funktion des Fahrers (zugleich Leitungsassistent) von einem IuK- Mitglied gestellt. Die Aufgaben hier waren neben dem Fahren des Fahrzeuges, die Kommunikation an der Einsatzstelle zwischen Leitstelle, dem Zugf\u00fchrer und den Gruppenf\u00fchrern vor Ort. Eine Einsatzdokumentation vor Ort z\u00e4hlt hierbei ebenfalls zum Aufgabenbereich.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"attachment_1293\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/iuk.feuerwehr-wiesbaden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/DSC_0654.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1293\" class=\"wp-image-1293 size-medium\" src=\"http:\/\/iuk.feuerwehr-wiesbaden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/DSC_0654-300x200.jpg\" alt=\"DSC_0654\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1293\" class=\"wp-caption-text\">ELW 1 im L\u00f6schzug<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<h4>Station 2\u00a0war der ELW2<\/h4>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Die Ausbildung mit dem ELW2 befasste sich haupts\u00e4chlich mit den zahlreichen Features, die das Fahrzeug liefert. Hierzu z\u00e4hlen der Umgang mit der Computer-Infrastruktur des Fahrzeuges, die M\u00f6glichkeiten der Telefonanlage und nat\u00fcrlich der Umgang mit den Analog- und Digitalfunkger\u00e4ten. Der ELW2 verwaltet bis zu 8 Funkkreise (Digital und Analog) und kann hierbei noch besondere Aufgaben wie Relais, Gateway und DMO- Repeater \u00fcbernehmen. Die IP-Kamera, die seit einigen Monaten auf dem Fahrzeug verladen ist, geh\u00f6rte dabei ebenso zu den Schwerpunkten wie der Aufbau und die Auswertung der Wetterstation.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 3\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Bei der Ausbildung konnte zudem das selbst entwickelte Konzept zur Inbetriebnahme des Fahrzeuges, in dem die Aufgabenverteilung festgelegt ist, auf Herz und Nieren gepr\u00fcft werden.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><a href=\"http:\/\/iuk.feuerwehr-wiesbaden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Stetten_2015_Herwig_057.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1294 size-medium\" src=\"http:\/\/iuk.feuerwehr-wiesbaden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Stetten_2015_Herwig_057-300x200.jpg\" alt=\"Stetten_2015_Herwig_057\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h4><span style=\"line-height: 1.5;\">Station 3\u00a0war der GW-IuK<\/span><\/h4>\n<div class=\"page\" title=\"Page 3\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Nachdem ein Gro\u00dfteil des Materials aus dem GW-IuK in der Leitstelle verwendet wurde, war die Schlagkraft des Ger\u00e4tewagens nat\u00fcrlich stark gemindert. Nicht aus dem Vollen sch\u00f6pfen zu k\u00f6nnen forderte hierbei zus\u00e4tzlich die Kreativit\u00e4t bzw. das Improvisationstalent. Mit den verbleibenden Antennen in Verbindung mit dem pneumatischen Mast konnte z.B. ge\u00fcbt werden wie man den Funkempfang optimieren oder durch einen DMO- Repeater f\u00fcr eine bessere Ausleuchtung der Einsatzstelle sorgen kann. Die Synergien von ELW2 und GW-IuK zeigte die immense Schlagkraft des Fuhrparks und auch des Personals.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<h4><a href=\"http:\/\/iuk.feuerwehr-wiesbaden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/IMG_4542.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1296 size-medium\" src=\"http:\/\/iuk.feuerwehr-wiesbaden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/IMG_4542-300x225.jpg\" alt=\"IMG_4542\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<hr \/>\n<h4><span style=\"line-height: 1.5;\">Gro\u00df\u00fcbung<\/span><\/h4>\n<div class=\"page\" title=\"Page 4\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Ein klares Highlight war nat\u00fcrlich die Gro\u00df\u00fcbung am Freitagabend. Unter dem Stichwort \u201eBrand in Munitionsdepot\u201c wurden nacheinander 4 L\u00f6schz\u00fcge, Fahrzeuge des THW und schlie\u00dflich auch der ELW 2 mit dem GW-IuK zu der Einsatzstelle auf dem Truppen\u00fcbungsplatz gerufen. Dort angekommen warteten auf die L\u00f6schz\u00fcge diverse Aufgaben. So wurden die ersteintreffenden Kr\u00e4fte von einem unter Schock stehendem Soldaten empfangen, den sie beruhigen mussten. W\u00e4hrenddessen mussten zwei brennenden Personen, die sich als die Wachposten des Depots herausstellten, geholfen und die vom Brand betroffenen Geb\u00e4ude erkundet werden.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><a href=\"http:\/\/iuk.feuerwehr-wiesbaden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/DSC_0102.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1295 size-medium\" src=\"http:\/\/iuk.feuerwehr-wiesbaden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/DSC_0102-300x200.jpg\" alt=\"DSC_0102\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 4\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>W\u00e4hrend die Einsatzstelle durch das THW beleuchtet und ein einsturzgef\u00e4hrdeter Geb\u00e4udeteil gesichert wurde, stand bei der Feuerwehr erst mal das Retten von vermissten Personen und das L\u00f6schen der brennenden Geb\u00e4ude im Vordergrund. Der Einsatzleiter wurde hierbei durch die Besatzung des ELW1 unterst\u00fctzt. Nachdem der ELW2 und der GW- IuK an der Einsatzstelle eingetroffen und in Betrieb gegangen waren, wurde die Einsatzleitung in den ELW2 verlagert. Der Funkverkehr wurde hierbei vom ELW1 aus nahtlos an den ELW2 \u00fcbergeben. Im Funkraum des ELW2 arbeiteten 2 Kameraden, die sowohl in dauerhaftem Kontakt zu \u00dcbungsleitstelle, als auch zu dem Einsatzleiter und den Abschnittsleitern vor Ort standen. Die Besatzung des ELW1 stand ab diesem Zeitpunkt als Leitungsassistenten dem Einsatzleiter zur Verf\u00fcgung, was f\u00fcr diesen eine immense Erleichterung bedeutet.<\/p>\n<p>Nach rund drei Stunden war die \u00dcbung beendet und die Einsatzkr\u00e4fte kehrten in ihre Unterkunft zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Bei der anschlie\u00dfenden Nachbesprechung der F\u00fchrungskr\u00e4fte wurde schnell klar, dass die \u00dcbung ein Erfolg war und auch trotz der regionalbedingten Unterschiede eine sehr gute Zusammenarbeit m\u00f6glich war.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 5\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Des weiteren machten sich die unterschiedlichen St\u00e4nde der Digitalfunk-Umstellung bemerkbar. So waren die Hessischen Feuerwehren teilweise nur noch ausschlie\u00dflich digital erreichbar, w\u00e4hrend die Baden-W\u00fcrttembergischen Feuerwehren nur auf Analogfunk setzten. Hierbei konnten sowohl der ELW2, als auch der GW-IuK punkten, da dort beide Funksysteme verbaut sind.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 5\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Die IuK-Gruppe Wiesbaden bedankt sich bei der Feuerwehr-Wiesbaden f\u00fcr die gute Unterst\u00fctzung. Zudem auch ein Dank an die Bundeswehr, deren Gel\u00e4nde und Unterk\u00fcnfte genutzt werden durften. Nat\u00fcrlich gilt der Dank auch allen Organisatoren aus den verschiedenen Einheiten von Feuerwehr und THW.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201e\u00dcbungsleitstelle Stetten f\u00fcr den Stetten 1\/11 kommen\u201c Diese Worte erklangen des \u00f6fteren in der \u00dcbungsleitstelle der Kaserne in Stetten am kalten Markt. 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