01/2014 Einsatz: Großbrand Netto Markt Kastel

 Feuerwehr-Wiesbaden.de

vom 21.04.2014

 Von Feuerwehr Wiesbaden

 

Großbrand in Mainz-Kastel – Netto Markt im Vollbrand

Gegen 3.45 h gingen in der Einsatzleitstellte der Berufsfeuerwehr Wiesbaden mehrere Notrufe über ein Feuer in einen Supermarkt ein. Aufgrund der Meldungen wurden direkt Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr von allen drei Feuerwachen, die Freiwilligen Feuerwehren Kastel und Biebrich sowie der Rettungsdienst allarmiert.
Bereits auf der Anfahrt konnten die alarmierten Einsatzkräfte einen weithin sichtbaren Feuerschein und eine Rauchsäule ausmachen.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stand der Einkaufsmarkt in voller Ausdehnung in Flammen. Das Dach war bereits am Einstürzen.
Es wurden umgehend Wasserwerfer über zwei Drehleiterfahrzeuge vorgenommen und ein Löschangriff mit mehreren Rohren aufgebaut.
Durch die massive Rauchentwicklung kam es im Umkreis von Kastel, Kostheim und Mainz zu Geruchsbelästigungen. Über die Polizei wurde die Bevölkerung vorsichtshalber aufgefordert Türen und Fenster geschlossen zu halten.
Zur Besetzung der entblößten Wachen wurden die Freiwilligen Feuerwehren Frauenstein, Kostheim und Bierstadt alarmiert. Des Weiteren wurde zur Sicherstellung der Kommunikation eine Sondereinheit der Freiwilligen Feuerwehr hinzugezogen. Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte vor Ort.
Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt, der Sachschaden wird auf 1 Millionen Euro geschätzt.
Durch das frühe Eintreffen und den umfassenden Einsatz konnte ein schneller Löscherfolg erzielt werden.
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[Presse] 04/2013 Einsatz: Lagerhallenbrand in Erbenheim

Folie1 Wiesbaden112.de

vom 23.06.2013

 Von Michael Ehresmann

 

Lagerhallenbrand in Erbenheim schnell gelöscht – 150.000 Euro Schaden

Symbolfoto

Am Donnerstagnachmittag wurden die Berufsfeuerwehr Wiesbaden und die Freiwillige Feuerwehr Erbenheim zum Brand einer Lagerhalle alarmiert. Mitarbeiter eines Umzugsunternehmens hatten gegen 14:45 Uhr die Rauchentwicklung im Anbau der Halle bemerkt. Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Berufsfeuerwehr brannte der als Werkstatt genutzte Gebäudeteil in voller Ausdehnung. Die Mitarbeiter des Betriebes konnten sich rechtzeitig ins Freie retten, sodass niemand verletzt wurde.

Die Brandbekämpfung wurde über einen Trupp im Innenangriff sowie über zwei Drehleitern im Außenangriff aufgenommen. Dadurch konnte ein Übergreifen des Brandes auf die gesamte Halle verhindert werden. Mit den beiden Großtanklöschfahrzeugen wurde die Wasserversorgung sichergestellt.

Auch die IuK-Gruppe wurde mit demELW2 und dem Gerätewagen IuK alarmiert, musste allerdings nicht mehr tätig werden, da der Brand schnell gelöscht werden konnte.

Im Einsatz waren neben allen drei Wachen der Berufsfeuerwehr auch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Erbenheim. Die Freiwilligen Feuerwehren Auringen, Dotzheim, Medenbach, Schierstein und Stadtmitte besetzten die Berufsfeuerwehrwachen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 150.000 Euro.

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03/2013 Einsatz: Unwetterwarnung

Präsentation1Am Dienstag den 6. August wurde die Iuk- Gruppe anlässlich der drastischen Wetterumschwünge vorsorglich alarmiert. Nach der tagelangen Hitzewelle sorgte das Unwetter im Rhein-Main-Gebiet und Südhessen für infrastrukturelle Ausfälle und Behinderungen. Die IuK- Einsatzkräfte sollten hierbei das Leitstellenpersonal der FW1 unterstützen. Anders als in anderen Städten der Region löste sich das Unwetter glücklicherweise vor der Stadtgrenze auf, wodurch der Einsatz der IuK nicht mehr von Nöten war.

[Presse] 02/2013 Einsatz: Großbrand auf dem Gelände der Firma Knettenbrech

Folie1Wiesbaden112.de

 vom 23.06.2013

 Von Michael Ehresmann

 

 

Erneut Großbrand auf dem Gelände der Firma Knettenbrech

Feuer Lagerhalle Firma Knettenbrech Biebrich 16.06.13

Am 16 Juni kam es, nur knapp drei Monate nach dem letzten Großbrand, wieder zu einem Brand einer Lagerfläche bei der Firma Knettenbrech bei Biebrich. Knapp sieben Stunden lang löschten über 60 Einsatzkräfte bei hohen Außentemperaturen den Müllhaufen. Wieder kam es zu Problemen bei der Wasserversorgung.

Kurz nach 11 Uhr rückten die Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Biebrich zum Firmengelände nahe der Deponie aus. Eine dichte Rauchsäule zeigte ihnen bereits den Weg zum Brandort.

 

Feuer Lagerhalle Firma Knettenbrech Biebrich 16.06.13

Auf der gleichen Lagerfläche, die bereits am 1. März dieses Jahres in Brand geraten war, brannten wieder große Mengen Müll. Auch auf ein weiteres bekanntes Problem trafen die Einsatzkräfte erneut: Die Wasserversorgung auf dem Betriebsgelände reichte bei Weitem nicht aus, sodass lange Schlauchleitungen zu anderen Zisternen und Hydranten gelegt werden mussten.

Um die Einsatzkräfte bei den hohen Außentemperaturen nicht zu überlasten, wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Rambach, Sonnenberg, Nordenstadt und Erbenheim hinzugezogen. Auch ein zweiter Einsatzleitwagen sowie die IuK-Unterstützungsgruppe wurden zur Einsatzleitung nachalarmiert. Die Versorgung der Einsatzkräfte gewährleistete die Logistikgruppe der FF Stadtmitte.

Feuer Lagerhalle Firma Knettenbrech Biebrich 16.06.13

Mit firmeneigenen Maschinen konnten große Mengen des brennenden Müllhaufens aus der Halle gezogen und im Freien gelöscht werden. Da sich diese Löscharbeiten jedoch sehr aufwändig gestalten, dauerte es bis etwa 18 Uhr, bis die letzten Einsatzkräfte einrücken konnten. Die Rauchwolke, die anfangs in Richtung Autobahn zog, verflüchtigte sich zum Glück noch über dem Deponiegelände.

Als Brandursache vermutet die Feuerwehr Selbstentzündung durch einen Wärmestau im gelagerten Recyclingmaterial. Der Sachschaden wird auf 50.000 Euro geschätzt.

 

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03/2012 Einsatz 08.12. 2012 (Noro-Virus)

Zu ihrem dritten Einsatz im Jahr 2012 wurde die IuK-Gruppe der Feuerwehr Wiesbaden in den frühen Morgenstunden des 8. Dezember alarmiert. Grund für die Anforderung war ein rettungsdienstlicher Großeinsatz, der sich am Biebricher Schiffsanleger abspielte. Auf einem Hotelschiff kam es seit dem Vorabend zu immer mehr erkrankten Personen, die unter Brechdurchfall, Übelkeit und Bauchkrämpfen litten. Die Anzahl der betroffenen Personen stieg im Laufe der Nacht so rasant an, dass eine umfangreiche Betreuung seitens des Rettungsdienstes eingeleitet werden musste. Insgesamt wurden 4 Erkrankte in die Dr. Horst-Schmidt-Klinik eingeliefert, die restlichen Personen wurden auf dem Schiff, das mittlerweile unter Quarantäne gestellt wurde, direkt behandelt. Um die Koordinierung optimal gestalten zu können, sowie den anwesenden Führungskräften von Rettungsdienst und Feuerwehr eine uneingeschränkte Arbeit zu ermöglichen wurden die Kameraden der IuK um 03:42 Uhr alarmiert. Kurze Zeit später Rückte der ELW2 Richtung Biebrich aus und wurde dort aufgebaut. Neben der Zurverfügungstellung der technischen Möglichkeiten in Form von drei vollwertigen Arbeitsplätzen mit Funk und Telefon, wurde der ELW2 auch als Besprechungsraum für die regelmäßig stattfindenden Lagebesprechungen genutzt – bei Außentemperaturen im Minusbereich eine willkommene Gelegenheit, sich etwas aufzuwärmen. Der ELW2 diente fortan als Kommunikationsknotenpunkt. Anforderungen des Rettungsdienstes wurden weitergegeben, dringende Anliegen koordiniert sowie Presseanfragen an die zuständigen Personen vor Ort weitergeleitet. Von dem ebenfalls angerückten GW-IuK wurde das Zelt mit der dazugehörigen Heizung aufgebaut. Hier fanden im Verlauf des Einsatzes die Presseinformationen statt. Nachdem während der dritten Lagebesprechung am frühen Samstagnachmittag Entwarnung seitens der durchgeführten Proben gegeben wurde, konnte der Einsatz seitens der technischen Unterstützung der Einsatzleitung wieder zurückgefahren werden. Der Zwischenzeitig aufgestellte Schichtplan, der eine Einsatzzeit bis mindestens Montagmorgen vorsah, musste nicht mehr greifen. Der ELW2 sowie das Zusatzzelt wurde abgebaut und die Kameraden konnten den Einsatz nach etwa 16 Stunden beenden. Bei dem Krankheitserreger, der sich auf dem Schiff verbreitete, handelte es sich den Bestimmungen nach um den Noro-Virus. Er ist Auslöser für einen besonders bei Kindern und älteren Menschen gefährlichen Brechdurchfall, bei dem der Wasserhaushalt des Körpers schwer in Mitleidenschaft gezogen wird. Neben den Erkrankten auf dem Schiff, konnte auch bei den in die Dr. Horst-Schmidt-Klinik eingelieferten Patienten, nach einer etwa 3-4 stündigen Akutphase der Beschwerden eine deutliche Besserung des Allgemeinzustandes verzeichnet werden.

01/2012 Einsatz 29. 05. 2012 (Holzlagerbrand)

Millionenschaden bei Lagerhallenbrand in Wiesbadener Holzhandlung   

Bericht/Foto: Thorsten Grüner ( Wiesbaden112.de )

 

Beim Brand einer Lagerhalle in der Königsteiner Straße, entstand letzte Nacht ein Sachschaden in Millionenhöhe. Die Halle einer Wiesbadener Holzhandlung stand beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits im Vollbrand und stürzte kurze Zeit später komplett ein.

Durch die große Hitzeentwicklung und den Funkenflug, gerieten mehrere PKW und ein LKW in Brand bzw. wurden stark beschädigt. Das Feuer und die Rauchsäule war kilometerweit sichtbar. Ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften, die auch aus den angrenzenden Landkreisen angefordert wurden, löschten die ganze Nacht bis weit in den Tag hinein das flammende Inferno.

Gegen 1:10 Uhr gingen die ersten Notrufe in der Wiesbadener Rettungsleitstelle ein. Gemeldet wurde der Brand einer Lagerhalle in der Hombuger/Königsteiner Straße. Als der Löschzug der Feuerwache 1 sowie die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte an der Einsatzstelle eintrafen, schlugen die Flammen bereits meterhoch in den Nachthimmel. Da die Halle selbst nicht mehr zu halten war, richtete man umfangreiche Riegelstellungen ein, um die angrenzenden Gebäude und Wohnhäuser zu schützen.

Außerdem mussten mehrere brennende PKW gelöscht werden, die in der Königsteiner Straße geparkt waren und durch die Hitzestrahlung in Brand gerieten. Ein mit Granulat beladener LKW der unmittelbar neben dem Gelände des Holzhandels abgestellt war, wurde ebenfalls beschädigt und musste mit erheblichen Wassereinsatz vor den Flammen geschützt werden.

Innerhalb kurzer Zeit wurde weitere Verstärkung nachalamiert, sowie die Alarmstufe auf 3 erhöht. Mehrere freiwillige Feuerwehren aus den unterschiedlichen Stadtteilen rückten nach, um die Löschmaßnahmen zu unterstützen. Außerdem wurden aus den angrenzenden Landkreisen Mainz, Main-Taunus-Kreis und Rheingau-Taunus-Kreis weitere Großtanklöschfahrzeuge nachgefordert. Auch das Industrielöschfahrzeug der Werkfeuerwehr InfraServ aus dem Industriepark Kalle-Albert in Biebrich, rückte an um tatkräftig Hilfe zu leisten.

Wegen der starken Hitze- und Rauchentwicklung wurden die Anwohner darüber informiert, Fenster und Türen bis auf weiteres geschlossen zu halten. Meßfahrzeuge der Feuerwehr prüften im gesamten Einsatzbereich immer wieder die Rauchkonzentration. Trotzdem verfolgten Unmengen an Schaulustigen über Stunden hinweg den Löscheinsatz der Feuerwehr. Während des Einsatzes wurden mehrere Straßen von der Polizei gesperrt, wodurch es im morgendlichen Verkehr zu Behinderungen kam.

Insgesamt waren bisher 14 Freiwillige Feuerwehren aus den Wiesbadener Stadtteilen im Einsatz, die teilweise direkt an der Brandstelle eigesetzt waren oder die leeren Wachen der Berufsfeuerwehr besetzten und den regulären Brandschutz im Stadtgebiet aufrecht hielten. Während des Einsatzes verletzten sich zwei Kameraden leicht und wurden in einer Klinik behandelt.

Die Brandursache ist bisher noch völlig unklar. Brandermittler des Polizeipräsidiums Westhessen und des Hessischen Landeskriminalamtes haben die Ermittlungen aufgenommen. Wichtig sei es, den Ausbruchsort des Feuers zu finden, was jedoch aufgrund der Brandausdehnung und der starke Hitzeentwicklung schwierig sein wird.

 

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Land Hessen ELW 2 an Feuerwehr Wiesbaden übergeben – unterstützt Instandsetzung des Feuerlöschbootes –

Artikel: S. Stenzel/Wiesbaden112.de

Staatssekretär Werner Koch übergab am Donnerstag einen Zuwendungsbescheid für Investitionen am Feuerlöschboot. Das Löschboot der Feuerwehren Wiesbaden und Mainz soll für 250.000 Euro Instand gesetzt werden. Auch der bereits seit acht Monaten bei der Feuerwehr Wiesbaden stationierte Einsatzleitwagen (ELW 2) des Katastrophenschutzes des Landes Hessen wurde offiziell an Feuerwehrdezernent Detlev Bendel überreicht.

Für 250.000 Euro soll das Feuerlöschboot, das gemeinsam von den Feuerwehren Wiesbaden und Mainz betrieben wird, in den kommenden Monaten Instand gesetzt werden. Seit 2002 wurden immer wieder umfangreiche Reparaturen und Wartungsarbeiten durchgeführt. 2012 erkannte man, dass die Aufarbeitung des Unterwasserschiffes im Heckbereich fortgeführt werden muss, um eine weitere  Nutzungsdauer des Feuerlöschbootes für mindestens weitere 15 Jahre sicherzustellen.

Übergabe ELW2 / Zuwendungsbescheid FLB 23.02.12Für die Arbeiten werden circa 36 Tonnen Stahl auf eine Fläche von rund 80 Quadratmetern bearbeitet und verbaut. Ein Großteil der Instandsetzungsarbeiten erfolgt durch umfangreiche Vorarbeiten der Feuerwehr, sodass hier die Instandsetzungskosten reduziert werden können.  Die entstehenden Kosten werden durch das Land Hessen mit rund 75.000 Euro unterstützt. Die restlichen Kosten von circa 125.000 Euro werden durch das Land Rheinland-Pfalz, die Landeshauptstadt Mainz sowie durch die Landeshauptstadt Wiesbaden getragen.

Das Feuerlöschboot wurde 1961 als Pionierfähre für die Bundeswehr von der Schimag Werft in Mannheim erbaut. Als der Standort der Flusspioniere 1987 aufgelöst wurde, kaufte die Berufsfeuerwehr Wiesbaden das Schiff dem Bund für eine Deutsche Mark ab. Übergabe ELW2 / Zuwendungsbescheid FLB 23.02.12Von November 1988 bis April 1989 wurde die Fähre für rund eine Million Deutsche Mark zum Feuerlöschboot auf einer Werft in Ginsheim-Gustavsburg umgebaut. 1989 erfolgte die Schiffstaufe auf den Namen „Branddirektor Franz Anton Schneider“, der von 1968 bis 1979 Branddirektor in Wiesbaden war.

Seit 1995 wird das Feuerlöschboot gemeinsam von den Feuerwehren Wiesbaden und Mainz betrieben. An dem zu diesem Zeitpunkt schon seit sechs Jahren im Dienst befindlichem Feuerlöschboot beteiligte sich im Rahmen eines Städtevertrags die Stadt Mainz und das Land Rheinland-Pfalz nun finanziell und personell. Seitdem wird das Feuerlöschboot mit wechselnden Liegeplätzen (links- oder rechtsrheinisch) von beiden Ländern und Städten genutzt.

Indienststellung und offizielle Übergabe des Einsatzleitwagens 2

Übergabe ELW2 / Zuwendungsbescheid FLB 23.02.12Für den Bereich der Technischen Einsatzleitung konnte bereits im Juni der neue Einsatzleitwagen (ELW2) im Gesamtwert von 330.000 Euro als Führungsmittel an die Landeshauptsstadt Wiesbaden überführt werden. Das 340.000 Euro teure Fahrzeug ist Bestandteil des Katastrophenschutzes des Landes Hessen und konnte nun auch offiziell vom hessischen Innenministerium an Wiesbadens Feuerwehrdezernent Detlev Bendel übergeben werden.

Der Aufbau der Firma Binz mit einem Lage- und Einsatzraum mit integriertem Fernmeldebereich für die Information und Kommunikation wurde auf einem MAN-Fahrgestell aufgebaut. Mit einer umfangreichen IT- und EDV-Ausstattung dient der ELW2 zur Führung von Einsatzkäften bei größeren oder zeitintensiven  Einsatzstellen. Besetzt wird der ELW2 vom Führungsdienst der Berufsfeuerwehr und deren Fachberatern. Die IuK-Unterstützungsgruppe der Feuerwehr Wiesbaden betreibt den ELW2.

Wiesbaden112.de

 

02/2011 Funktionsprüfung der passiven Gebäudefunkanlage in der HSK

Funktionsprüfung der passiven
Gebäudefunkanlage in der
HSK, Dr. Horst Schmidt Klinik

Am 26.03.2011 stellte sich die IuK-Gruppe der Feuerwehr Wiesbaden der Aufgabe, in der HSK, Dr. Horst Schmidt Klinik, mit einer Funkübung die passive Gebäudefunkanlage auf
ihre Funktion zu prüfen. Hierbei sollten Erkenntnisse gewonnen werden, die im
Einsatzfall für die Feuerwehr, aber auch für die HSK als Betreiber der Anlage
von wichtiger Bedeutung sein können.

Die HSK  verfügt über mehrere Gebäudeteile, die größtenteils miteinander verbunden sind und im höchsten Bauteil 8 Obergeschosse, EG und 2 Untergeschossen besitzt. Bei solch einem Objekt  ist eine Gebäudefunkanlage im Einsatzfall von hoher Wichtigkeit.

Am Samstag, den 26.03.2011 um 8:00 Uhr rückte die IuK-Gruppe mit 15 Mann, zwei ELW1, dem ELW2 und einem MTF in der HSK an. Die ELW1 und der ELW2 wurden wie im Krankenhauseinsatzplan der HSK an dem dafür vorgesehenen Stellplatz in Stellung gebracht. Die beiden ELW1 wurden dort an die Einspeisepunkte der Gebäudefunkanlage angeschlossen. Nach einer kurzen Einweisung im ELW2 durch den Kameraden Herborn und den Brandschutzbeauftragten der HSK, Herrn Walz, die diese Übung vorbereitet haben, konnte die Funkübung starten. Mit zwei Trupps wurden 146 festgelegte Punkte in der Klinik angelaufen. Von diesenPunkten wurden der Einspeisepunkt an der Brandmeldeanlage (BMA), die beiden ELW1 sowie der ELW2 angesprochen. Hierbeiwurde der Empfang überprüft und in einer Überprüfungsmatrix festgehalten. Gegen 16:00 Uhr wurden alle Punkte angelaufen und die Funkübung konnte erfolgreich beendet werden. Im Zuge dieser Übung wurden wichtige Erkenntnisse festgestellt. Abschließend bedankt sich die IuK-Gruppe  der Feuerwehr Wiesbaden bei der HSK, Dr. Horst Schmidt Klinik, sowie bei dem Brandschutzbeauftragten der HSK für die gute Zusammenarbeit.

Bericht: N. Herborn

Artikel Wiesbaden112.de

Um die Wiesbadener Berufsfeuerwehr im Bereich „Information- und Kommunikation (IuK)“ zu entlasten, wurde im letzten Jahr die „IuK-Unterstützungsgruppe“ gegründet. 22 Mitglieder aus den Katastrophenschutzeinheiten bilden die Gruppe, die ein vielfältiges Tätigkeitsfeld hat. Wiesbaden112.de begleitete die Ausbildung über mehrere Monate.

Mit dem Wunsch, die Freiwilligen Feuerwehren mehr einzubinden, traten die Wehrführer im letzten Jahr an die Berufsfeuerwehr heran. So wurde unter Anderem die „IuK-Unterstützungsgruppe“ ins Leben gerufen. Einige Mitglieder aus den verschiedenen Wiesbadener Freiwilligen Feuerwehren meldeten sich daraufhin und wurden in einem Infoabend über das Vorhaben aufgeklärt. Mit 22 Mitgliedern aus den Freiwilligen Feuerwehren und der DLRG startete Anfang 2009 die Ausbildung.

Das Tätigkeitsfeld der IuK-Unterstützungsgruppe ist dabei sehr vielfältig. So können die Gruppenmitglieder bei größeren Schadensereignissen die Technische Einsatzleitung (TEL) der Feuerwehr unterstützen und für einen reibungslosen Betrieb des Einsatzleitwagen 2 (ELW 2) sorgen. In Katastrophenfällen wird auch der Stab auf der Feuerwache 2 von der Gruppe unterstützt. Dafür wurde in den regelmäßigen Treffen nicht nur Technik, sondern auch viel Wissen vermittelt. Eine Einführung in die genutzten Programme, wie das Krisenmanagementsystem „CENARIO ilias“, das Raumbezogene Informationssystem (RIS) der Stadt Wiesbaden oder das Wissensmanagementsystem der Wiesbadener Feuerwehr, aber auch der Führungsvorgang nach FwDV 100 und die Stabfunktionen und -sachgebiete standen auf dem Übungsplan.

Bei Unwetterlagen oder anderen Großschadensereignissen können die Gruppenmitglieder auch zur Unterstützung der Technischen Einsatzleitung in der Leitstelle herangezogen werden. Bei Großveranstaltungen, wie dem IronMan, besetzten sie bereits in der Vergangenheit das Bürgertelefon der Stadt. Doch auch für die Freiwilligen Feuerwehren wird die IuK-Gruppe interessant. So sollen in Zukunft Großübungen für die Freiwilligen Feuerwehren, den Katastrophenschutz und die Berufsfeuerwehr geplant und durchgeführt werden. Bei der Großübung der Jugendfeuerwehren in Rambach wurde bereits der ELW 2 durch die Gruppe betrieben und unterstütze so die Übungsleitung.

„Nachdem im ersten Jahr viele theoretische Grundlagen auf dem Plan standen, wollen wir im kommenden Jahr verstärkt unser Wissen in die Praxis umsetzen“, berichtet Michael Hörner. „Vor allem sollen die Stärken der Mitglieder gefunden werden, sodass jeder ein Aufgabengebiet findet, dass ihm besonders liegt und in dem er dann intensiv geschult werden kann.“

Im Fall der Fälle soll der Katastrophenstab in der Funktion als Sichter, bei der Lageaufbereitung (Erstellung von Lagekarten, Funk- und Fernmeldeplänen oder einem Einheitennachweis) oder als Sachbearbeiter der einzelnen Sachgebiete (S1 – Personal/Innerer Dienst, S2 – Lageführung, S3 – Einsatz, S4 – Material und Verpflegung, S5 – Presse und Öffentlichkeitsinformation und S6 – Information- und Kommunikation) unterstützen. Auch der Aufbau der Technik im Stabsraum und der Betrieb des ELW 2 werden durch die Gruppe sichergestellt. Ebenso wie der Betrieb der IuK-Zentrale als Funker oder Telefonist oder die Unterstützung in der GABC-Messzentrale.

Um genügend Routine zu bekommen, wurde im ELW 2 und im Stabsraum bereits regelmäßig praktisch geübt. Bei verschiedenen Übungsszenarien, wie einem Rheinhochwasser oder einem Großbrand in der HSK-Klinik, mussten die Teilnehmer als Übungsleitung, Technische Einsatzleitung im ELW 2 oder Katastrophenschutzstab fungieren. „In Zukunft soll die Gruppe auch verstärkt in Stabsübungen eingebunden werden“, so Werner Volkmar, der Seitens der Berufsfeuerwehr die Gruppebetreut. Zwei Stabsrahmenübungen, eine Räumungsübung in einem Krankenhaus und eine TEL-Übung in der Leitstelle stehen schon auf dem Übungsplan.

Seit Ende 2009 ist die Gruppe auch Einsatzbereit und kann mit dem Personen-Alarmierungssystem (PAS) per automatischem Anruf von der Leitstelle alarmiert werden. „Die IuK-Unterstützungsgruppe soll zukünftig sowohl bei kleinen, aber personalintensiven Einsätzen als auch bei langfristigen Einsätzen eingebunden werden“, erläutert Werner Volkmar. Dafür sollen in Kürze die Alarmstichworte festgelegt werden, bei denen die Gruppe dann hinzugezogen werden soll.

Von Sebastian Stenzel |  wiesbaden112.de | 23. März 2010

 

01/2011 Großveranstaltungen in Wiesbaden 10.04.2011

Großveranstaltungen in Wiesbaden

Am 10. April 2011 hat in Wiesbaden die Auftaktveranstaltung der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft (DTM) stattgefunden. Ebenso haben sich an diesem Tag noch weitere Veranstaltungen im Stadtgebiet ereignet. Diese waren der Ostermarkt in der Fußgängerzone, der Stoffmarkt auf dem Dernsches Gelände, eine Autoausstellung auf dem Schlossplatz, der Verkaufsoffene Sonntag und ein Straßenrennen in Mainz-Kastel.

Für diesen Tag wurden über 200.000 Besucher in Wiesbaden erwartet. Dies hat die Ämter der Stadt Wiesbaden dazu veranlasst, ihre Kommunikation und Führungsstruktur für Großveranstaltungen zu testen. Aus diesem Grund wurde die Technische Einsatzleitung (TEL) der Gefahrenabwehr aktiviert, daraus folgte ein Einsatz der IuK-Unterstützungsgruppe Wiesbaden.

Die IuK-Gruppe hat an diesem Tag Lagebilder einzelner Veranstaltungsorte auf die Feuerwache 1 übertragen und dort der TEL zur Verfügung gestellt.

Das Zusammenspiel zwischen den Kräften vor Ort, der Besatzung des Einsatzleitwagens 2 (ELW), der als Abschnittsleitung eingesetzt wurde, der IuK-Zentrale und der TEL, stellte sich als ein sehr gut funktionierendes System heraus. Der Informationsstand der TEL beruhte somit nicht nur auf Berichten, sondern auch auf verschiedenen Lagebildern.

Die IuK-Gruppe wurde von 16 Kameraden vertreten und setzte an diesem Tag einen Einsatzleitwagen 1 und 2, ein Mannschaftstransportfahrzeug und einen Kradmelder ein.

Für die Bildübertragung und Bereitstellung wurden hierbei zwei verschiedene Übertragungswege erprobt.

Diese waren zum einen die Bildübertragung über UMTS auf einen FTP-Server, der die Bilder dann über eine Webseite darstellte. Die zweite Lösung wurde von „Notfunk Deutschland e.V.“ bereitgestellt, über eine Amateurfunkübertragung zur Feuerwache 1 wurden die Bilder übermittelt. Diese wurden ebenfalls auf der Website angezeigt.

Als Fazit kann man sagen, dass die Bildübertragung der IuK Gruppe sehr gut funktioniert, da diese reibungslos ablief.